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Anforderungsmanagement in Scrum – Gibt es nicht, oder doch?
Scrum macht keine Aussagen wie Anforderungen zur Entwicklung von Produkten oder Dienstleistungen erfasst und spezifiziert werden müssen. User Stories haben sich als guter und geeigneter Weg dafür gezeigt. Klassische Spezifikationsdokumente (Lastenhefte, Pflichtenhefte, Funktionale Spezifikationen) mit vielen Seiten Umfang werden Sie bei Scrum nicht finden. Scrum kommt mit weit weniger dokumentierten Anforderungen wie die klassische Anforderungsdokumentation aus.
Das macht Sinn für viele Anwendungsfälle. Umfangreiche Spezifikationen mit langer Erstellungszeit werden heute von der Zeit oftmals überholt. Agil sein heißt, sich rasch anpassen können.
Der Product Backlog ist eine geordnete Liste in der alle User Stories enthalten sind. In diesen sind letztendlich alle Anforderungen abgebildet.
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Fortschrittskontrolle, Metrics und Performancemessung in Scrum Projekten
Wo steht die Produktentwicklung genau?; Warum gibt es Verzögerungen?; Welche Kosten sind angefallen?; Ist die Wirtschaftlichkeit noch gegeben? Wann ist der Release-Zeitpunkt?
Fragen, die auch im Rahmen von Produktentwicklungen nach Scrum berechtigt sind und für die Stakeholder eine Antwort einfordern.
Scrum ist ein empirischer, inkrementeller und iterativer Ansatz zur agilen Entwicklungen von Produkten und Dienstleistungen. Der Scrum Guide1 führt aus, dass dieser Ansatz auf Transparenz, Überprüfung und Anpassung basiert.
Transparenz ist nicht nur für das Team zur Selbststeuerung wichtig sondern auch zur Kommunikation des Fortschritts gegenüber dem Management und anderen relevanten Stakeholdern. Transparenz bildet die Voraussetzung für Vertrauen und Akzeptanz. Und Vertrauen ist im Rahmen von Scrum ein wesentlicher Faktor.
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Projektideen in vier Schritten pragmatisch erfassen, bewerten und auswählen
In vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen entwickeln kreative Mitarbeiter viele innovative Ideen, die im Rahmen von Projekten umgesetzt werden könnten. Was auf der einen Seite aus Sicht der Geschäftsführung sehr begrüßenswert ist, stellt die Verantwortlichen auf der anderen Seite vor die Herausforderung diese Ideen systematisch zu erfassen und ihr Potenzial mit vertretbarem Aufwand zu bewerten. Dabei gilt es einfache und klare Prozesse der Projektauswahl und Projektpriorisierung im Unternehmen anzuwenden, die von allen akzeptiert werden.
Oftmals geschieht die Beschreibung der Projektidee durch die Verfasser unsystematisch. Wesentliche Charakteristika der Projektidee werden so nicht beschrieben, einfach weil der Verfasser nicht daran denkt oder nicht weiß, was genau zu beschreiben ist. Damit kann eine ggf. gute Idee durch das subjektive Bewertungsraster einer „Bewertungs-Jury“ fallen und nicht zum Tragen kommen. Daher müssen Projektideen so aufbereitet werden, dass die Entscheidungsträger objektiv befinden können, ob die eine oder andere Projektidee überhaupt weiter verfolgt werden soll.
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Projektgröße – Wie definiert sich eigentlich die Größe eines Projekts?
Eine einheitliche Definition oder Maß für die Projektgröße findet sich in den unterschiedlichen Medien nicht. Häufig sind Einteilungen nach klein, mittel und groß in Abhängigkeit des Budgets, Laufzeit und Mitarbeiterzahl genannt. Die Projektkomplexität wird manchmal auch synonym für die Projektgröße gebraucht.
Grundsätzlich sollte die Einschätzung, ob ein Projekt als Klein, Mittel oder Groß einzuordnen ist, immer aus der Perspektive des betreffenden Unternehmens vorgenommen werden!
Ein kleines Projekt eines großen Unternehmens ist gegebenenfalls aus Sicht eines KMU (kleine und mittlere Unternehmen, z.B. ein Ingenieurbüro) ein möglicherweise nicht mehr zu stemmendes Großprojekt.
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